Berichte aus der Bezirksvertretung II



+++ Pressemitteilung vom 3. Juni 2018 zu Verhalten der Verwaltung bei "Bude 3000" +++

Essen, den 3. Juni 2018 +++ Bezirksvertreter von EBB und FDP kritisieren Verhalten der Verwaltung bei „Bude 3000“ +++

Die Bezirksvertreter von ESSENER BÜRGER BÜNDNIS (EBB), Barbara Schlüter, und FDP, Falk Grünebaum, sind enttäuscht über die verwaltungsseitige Verhinderung einer Nutzung des verfallenen Hausmeisterhäuschens an der Käthe-Kollwitz-Schule durch einen Pachtinteressenten.

Barbara Schlüter (EBB) hat kein Verständnis für das Verhalten der Verwaltung:
„Eine lösungsorientierte Kommunikation zwischen allen Beteiligten unter Moderation der Verwaltung hat bislang nicht stattgefunden. Stattdessen hat die Verwaltung immer neue Probleme gesucht. Den jüngsten Vorwand der Toilettensanierung kann man nur als Verzweiflungstat werten. Ein Zusammenhang mit der Bude ist weder erkennbar noch dargelegt worden.“

Schlüter weiter:
„Woanders beklagt die Stadt, dass sie Fremdeigentümer nicht zwingen kann, Schrottimmobilien zu sanieren. Beim Hausmeisterhäuschen als städtischer Schrottimmobilie tut sie selbst jedoch nichts, um einen katastrophalen Zustand zu ändern, und hat auch immer noch kein eigenes Nutzungskonzept. Gleichzeitig hindert sie jedoch einen Dritten, der bereit ist, die Immobilie auf seine Kosten zu sanieren und sinnvoll mit Leben zu füllen.“

Falk Grünebaum (FDP) kritisiert den Umgang mit dem Interessenten:
„Die Initiative eines Rüttenscheider Mitbürgers wird im Keim erstickt. Wir reden hier ja nicht von der nächsten großen Systemgastronomie-Kette, sondern von einem Nachbarn der Schule, der in seinem direkten Umfeld Broterwerb und bürgerschaftliches Engagement verknüpfen möchte. Da geht es neben Kaffee und belegten Broten auch um die Aufwertung einer düsteren Ecke des Christinenparks und um ein Kulturangebot."

Grünebaum ergänzt:
"Dabei könnte man sicher auch die Interessen der Eltern berücksichtigen, z.B. durch eine Beschränkung des Alkoholverkaufs. Wenn hier die Stadt als Schulträger keine schulische Nutzung anstrebt, hätte man dem Interessenten eine Chance einräumen können, seine Ideen umzusetzen. Dass er auch bei dem politischen Gegenwind keine Mühen scheut, sein Projekt voranzubringen, zeigt auch die Ernsthaftigkeit seines Engagements.“