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FDP Essen Ortsverband Süd




Das Wort zum Sonntag (7. Oktober 2018):
Bei der Suche nach den Gründen für die Un-Bedeutung der FDP in der Kommunalpolitik der Stadt Essen bin ich auf das Buch von Willi Nowack „Nachgetreten, Ein Blick zurück in mildem Zorn“ gestoßen und habe gestern nacht immerhin bis Seite 145 gelesen.
Mir ist aufgefallen, dass die FDP dort überhaupt keine Rolle spielt. Sie wird nicht einmal erwähnt.
Zuerst dachte ich, das hängt mit der hohen Integrität der FDP in Essen zusammen, also damit, dass die FDP mit diesem Hauptschurken der Essener Politik der 90-iger Jahre nicht zusammengearbeitet hat.
Dann aber ist mir der Gedanke durch den Kopf geschossen:
„Die FDP ist in der Essener Kommunalpolitik so unbedeutetend, dass ein wichtiger Protagonist der 90-iger Jahre sie zu Recht nicht erwähnt.“
Ich glaube, Letzteres ist richtig.
Die FDP in Essen muß daher meiner Meinung nach zur nächsten Kommunalwahl
  • mit einer verbesserten Mann-/Frauschaft
  • mit klaren Grundsätzen und bürgerlichen, gutausgebildeten Leuten, die nicht von, sondern für die Politik leben wollen
  • mit einer Kampfansage gegen Filz und verborgene Absprachen
  • mit einer Kampfansage gegen die GroKo
  • mit einer Kampfansage gegen den Kokon der Mächtigen
  • mit einer klaren Programmatik
  • mit einer richtigen Mischung aus Jung und Alt, Mann und Frau, bürgerlich und Ruhrpott-Proll
an den Start gehen.
Noch nie waren die Möglichkeiten so gut, als liberale Partei im Ruhrgebiet Erfolg zu haben.
Die Essener FDP sollte diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Deshalb müssen wir im Essener Süden zusammen mit allen anderen, die guten Willens sind, im Europawahljahr 2019 und im Kommunalwahljahr 2020 alles dafür Notwendige tun, um die Weichen richtig zu stellen.
Dafür lohnt es sich zu kämpfen.